Andinioacara pulcher

Trivialname: Blaupunktbarsch, Stahlblauer Buntbarsch

Vollständige Artbezeichnung: Andinioacara pulcher (Gill, 1858)

Synonyme: Aequidens pulcher

Aussehen

Das Foto oben zeigt die Zuchtform “Electric blue”. Die ursprüngliche Form ist farblich deutlich abweichend. Die farbigeren Männchen haben 8 fast schwarze Querbinden. Die Grundfärbung variiert zwischen grün und blau. Vor allem in der Paarungszeit ist das Blau stärker. Mit bis zu 16cm Körperlänge gehören diese Barsche schon zu den größeren Fischen für Aquarien.
Die Zuchtform “Electric Blue” hat eine flächige blausilbrige Körper- und Flossenfarbe.

Haltung

Aufgrund der Größe benötigen die Blaupunktbarsche etwas größere Aquarien. Die Grundfläche sollte min. 120*50cm betragen für ein Paar. Die Aquarienhöhe sehe ich bei mindestens 50cm. Als Mindestvolumen wären das somit 300 Liter. Mehr als zwei Tiere sind erst ab deutlich größeren Aquarien sinnvoll.

Bei den Wasserparametern ist diese Art recht tolerant. Eine Wassertemperatur um 24°C und ein pH-Wert leicht über 7 würde ich als ideal ansehen.
Als Bodengrund sollte ein feiner Kies bzw. Sand gewählt werden, da auch diese Buntbarsche den Bodengrund gern durchsieben. Wie bei nahezu allen Fischen ist ein gut strukturiertes Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten wichtig. Auch einige flache Steine oder Platten sollten vorhanden sein.

Die Ernährung ist einfach, da so gut wie alles gefressen wird. Wie immer sollte man abwechslungsreich füttern und hin und wieder auch Lebendfutter anbieten.

Vergesellschaftung

Außerhalb der Laichzeiten ist dieser Buntbarsch recht friedlich. Trotzdem sind sehr kleine Fische durchaus gefährdet. Garnelen sind im Normalfall keine geeignete Vergesellschaftung.
Mit Welsen klappt es sehr gut. Auch freischwimmende Fische ab einer gewissen Größe funktionieren. Ideal ist die Vergesellschaftung mit Platys oder Schwertträgern, die auch mit den Wasserparametern gut zurecht kommen.

Zucht

Wenn im Aquarium geeignete Laichplätze vorhanden sind, klappt dies problemlos. Flache Steine oder Platten werden dabei am liebsten genutzt. Aber zur Not werden die Fische auch kreativ und nutzen andere Flächen. Je niedriger die Wassertemperatur desto weniger wahrscheinlich wird gelaicht.

Nach dem Ablegen der Eier bewachen die Eltern das Gelege und auch nach dem Schlupf die Kleinen. Dabei sind die Eltern recht aggressiv und dulden keine anderen Fische in der Nähe.