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Dennerle Nanoaquarium

Dennerle hat als erster deutscher Hersteller ein komplettes Programm für Nanoaquarien herausgebracht. Dies beinhaltet sowohl die Aquarien selbst, wie auch die komplett auf kleine Aquarien abgestimmte Technik. Dennerle hört da aber noch nicht auf - spezieller Bodengrund, eine Pflegeserie, CO²-Versorgung und sogar Futter für die Bewohner - Wirbellose - solcher Becken.

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Garnele-Online wurde ein 10 Liter Nanocube inkl. der Technik, Bodengrund und Bepflanzung zum testen zur Verfügung gestellt. Der erste Eindruck ist dabei äußerst positiv. Die beiliegenden Erklärungen sind präzise formuliert, leicht verständlich und somit ist der Aufbau auch für Anfänger kein Problem. Die angegebene Zeit für den Aufbau ist bei Einsteigern aber vielleicht etwas knapp bemessen. Die Qualität des Beckens und der anderen Bestandteile wirkt hochwertig.

Getestet wird bei uns das Becken und das Zusammenwirken der sonstigen Bestandteile. Die CO²-Anlage ist dabei nicht enthalten. Umfangreichere Tests der Pflegeserie und des Futters sind derzeit nicht geplant.

Der erste Eindruck ist wirklich schon überzeugend. Mehreren Besuchern ist das Becken sofort aufgefallen und daher kann ich sagen, dass es auch ohne Bewohner schon ein echter Blickfang ist.

Nach den ersten Wochen bestätigt sich im Großen und Ganzen der positive Eindruck. Das Becken ist in hervorragender Qualität ausgeführt und die Beleuchtung und der Filter machen ihre Arbeit sehr gut. Mittlerweile wird das Aquarium von 5 Amanos bewohnt. Der Filter musste bisher nicht gesäubert werden und erzeugt eine recht starke Strömung. Das Licht ist für dieses Becken absolut ausreichend.

Besonders gefallen hat mir der sehr feine Kies und das kleine Thermometer was hervorragend zum Nanodesign passt. In der ersten Zeit hielt das Thermometer allerdings nicht an der Scheibe, wie unten auf dem Foto zu erkennen. Nach einigen Tagen im Wasser hatte sich das dann aber von selbst geregelt. Mittlerweile bleibt das Thermometer dort wo es hingedrückt wird. Ich nehme an, dass das Haftgummi anfangs etwas zu spröde war.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch. Zum einen die zu kleine Deckscheibe. Die Lücken sind sehr groß. In der Breite fehlen gut 8mm und in der Tiefe sogar 22mm. Selbst ausgewachsene Amanos kommen durch diese Lücken wunderbar hindurch.
Durch diese großen Spalten kann das Wasser natürlich hervorragend verdunsten, was mir während meines 14tägigen Urlaubs auch anschaulich demonstriert wurde. Das Becken war nach meinem Urlaub nur noch zu gut 50% gefüllt. Der Filter pumpte das Wasser allerdings noch, so dass ein Filterschaden vermieden wurde. Allerdings hatte ich recht viele Algen, was einige Arbeit kostete. Mittlerweile läuft das Becken recht stabil, allerdings habe ich hin und wieder mit Kieselalgen auf den Scheiben zu tun.

Fazit: Der Nano Cube ist ein qualitiv hochwertiges Aquarium mit gut angepasster Technik. Die gesamte Optik wirkt dabei sehr ansprechend und edel. Allerdings erfordert das Becken aufgrund seiner kleinen Größe doch einen erhöhten Pflegeaufwand - wie alle Kleinstaquarien und ist daher für beginnende Aquarianer ein eher schwieriger Einstieg, durch die durchdachte Technik allerdings auch nicht unmöglich. Nachbessern sollte man an der Deckscheibe.

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