Home  Druckversion  Sitemap 

Tonhöhlen von Aquakeramik

Aqua-Keramik

 BlueMoon

 

Unser neuster Test umfasst eine ganze Reihe verschiedener Höhlen, die uns von der Firma AquaKeramik zur Verfügung gestellt wurden.

In Zusammenarbeit mit einigen Wirbellosenzüchtern wurde auch an der Entwicklung von Höhlenformaten gearbeitet die speziell für Wirbellose geeignet sind und deren Bedürfnissen entgegenkommen. Auch davon konnten wir einige testen.

Uns wurden Höhlen in verschiedenen Größen und in den Farben Terrakotta und dunkelbraun zur Verfügung gestellt. Recht kleine Höhlen, speziell für Zwergkrebse, und größere welche für Welse gedacht waren. Nach dem ersten Kurztest folgte eine weitere Lieferung mit Höhlen welche normalerweise nicht mehr verkauft werden, aufgrund der kleineren Brennfehler. Mit der dritten Lieferung erreichten uns dann die ersten Neuentwicklungen.

Die Verarbeitung der Höhlen ist von hervorragender Qualität, selbst die aussortierten Höhlen wiesen nur kleinere Farbfehler im Ton oder leichte Formfehler auf, welche kaum auffielen. Im Vergleich mit anderen Höhlen aus meinem Besitz  konnte ich eine wesentlich gleichmässigere Form und eine glattere Oberfläche erkennen.

Die Neuentwicklungen sind dabei größenmäßig angepasste Höhlen mit Front- und Hecköffnung, also im Prinzip Röhren. Weitere Ideen sind aber bereits in Arbeit – die Kreativabteilung wird hier noch mit Überraschungen aufwarten, glaube ich. Die getesteten Röhren sind auch noch nicht ganz optimal gewesen, aber diese Punkte werden bei den endgültigen Werken abgestellt sein.

Die Höhlen wurden auf zahlreiche Becken mit verschiedenen Wirbellosen verteilt. Dabei konnte ein Unterschied in der Annahme der verschiedenen Höhlen gemacht werden. Während die Röhren fast sofort von verschiedenen Arten genutzt wurden, wurden die einseitig geöffneten Höhlen erst viel später bezogen. Größere Krebse brauchten dafür allerdings weniger Zeit als z.B. die kleinbleibenden Cambarellus shuefeldtii.


Interessant ist die Tatsache, dass die eiertragenden Weibchen die einseitig geöffneten Höhlen bevorzugen, währenddessen die anderen Krebse lieber die Röhren bevölkerten. Bei der Tonfarbe war ein klarer Trend zum dunklen Ton zu beobachten. Zwar wurden auch die terrakottafarbenen Höhlen bewohnt, aber sobald zwei verschieden farbige Höhlen freistanden, wurde in der Regel die dunklere aufgesucht. Ein tragendes Weibchen, welches bereits seit drei Wochen eine Höhle bewohnte, hat einen Tag nachdem ich die neuen Höhlen eingesetzt habe den Umzug vollzogen. Die alte Höhle steht seitdem zur Untervermietung leer.


Bei den Holthuisii und den Blue Moon haben sich die Größen FE 2 und 3 bewährt. Für Clarki und Allenii reichte die Größe FE 1 aus.  Die drei kleinen Höhlengrößen (GKH1-3) haben sich für die kleinbleibenden Krebse als ideal herausgestellt. Je nach Alter der Krebse werden andere Größen bevorzugt. Eine individuelle Anordnung der Höhlen als Höhlenformation scheint den Tieren entgegen zu kommen. Sie bewohnen gern die nebeneinanderliegenden Höhlen und auch die Zwischenräume werden von den Nachwuchskrebsen aufgesucht. Auch die Röhren für die kleinen Krebse hatten bereits Idealmaß.


Verbesserungspotential gibt es in erster Linie bei den Röhren für größere Krebse. Diese waren vom Durchmesser her etwas zu groß und von der Länge her zu kurz. Die neuen Röhren werden aber in der Hinsicht verbessert sein. Genaue Vorschläge sind dem Hersteller bereits mitgeteilt worden. Schön wäre vielleicht auch ein noch etwas dunklerer Ton.

Update: Die Höhlen haben jetzt die idealen Maße. Es sind derzeit vier Standardabmessungen die den Bedürfnissen von über 90% der gehaltenen Krebse abdeckt. Für größere Krebse sind auch Sonderanfertigungen möglich.

 

 

 

 

 
CMS von artmedic webdesign